…damit Ihr auch alle wisst, was ich in den letzten knapp zwei Wochen so alles gemacht habe.
Sonntag, 3. August 2008:
Ganz früh losgefahren und nur einmal gaaanz kurz im Stau gestanden. Gegen 14.30 Uhr unsere Koje bezogen und nach Binz gefahren, ein bissel schlendern/bummeln.
Abends haben wir gaaaanz leckeren Fisch gegessen, was man an der See unbedingt tun sollte.
Montag, 4. August 2008:
Leider war der Tag komplett verregnet und kalt. Aber wir hatten schon lange einen Plan B überlegt und sind so nach Stralsund in den Hanse-Dom gefahren, dass ist eine Therme/Spaßbad mit Saunabereich. Dort haben wir den gaaaaanzen langen Tag relaxed und gut geschwitzt.
Dienstag, 5. August 2008:
Erst waren wir, nach einem ausgedehnten Frühstück, auf dem Rügenmarkt in Thiessow. Dort haben wir ein Türschild und ein tolles Bild (bzw. drei Fotos in einem Rahmen) gekauft.
Danach waren wir in Altefähr und haben die Stralsunder Skyline betrachtet - und die Brücke und die nette Kirche (die wirklich mit Leben gefüllt ist) und haben leckeren Aal gegessen.
Danach gings über die Rügenbrücke nochmal nach Stralsund. Diesmal aber - dank des guten Wetters - zum Sightseeing und ein bissel shoppen (habe mir einen Anhänger für mein Armband gekauft - aber ein No-Name-Teil, die teuren habe ich erst in Berlin gekauft.
Und Abends haben wir - wie sollte es anders sein - wieder Fisch gegessen.
Mittwoch, 6. August 2008:
Da das Wetter sich ganz gut anließ haben wir beschlossen eine Schiffstour zu machen. Von Binz an den Kreidefelsen vorbei bis hoch nach Kap Arkona.
Es war schon beeindruckend die Kreidefelsen vom Wasser aus zu sehen, vor allem weil man sehr gut gesehen hat, wo vorher ein Abgang gewesen ist oder wo bald einer sein würde.
Und Abends gab es - welch ein Wunder - wieder Fisch. Alles andere wäre schlicht und ergreifend eine Straftat.
Donnerstag, 7. August 2008:
An dem Tag haben wir fast nur rumgegammelt, haben uns ein paar Örtchen angeschaut und sind dann nach Nonnewitz gefahren, ganz in den Westen der Insel. Wir wollten eigentlich einen Sonnenuntergang sehen. Leider sind kurz vorher Wolken aufgezogen, so dass man davon gar nichts gesehen hat.
Wir sind dann in Nonnewitz in ein Lokal gegangen, was der ADAC-Reiseführer empfohlen hat (und der hat uns bisher ganz gute Dienste geleistet). Großer Fehler (dieses Mal) auf ihn zu hören.
Der Service war schlicht und ergreifend eine Katastrophe. Und wenn ich das sage, dann war es auch so (da ich selbst lange während meines Studiums in der Gastronomie gearbeitet habe, habe ich wirklich viel Verständnis). Zuerst haben wir eine halbe Stunde auf die Karte gewartet und dann noch mal einige Zeit bis wir bestellten konnten. Nach einer weiteren 1/4 Stunde kamen endlich die Getränke und eine Stunde später kam das Essen. Leider kamen die Suppen (VORSPEISE) mit den Hauptgerichten. Und als ich gewagt habe zu sagen, dass das aber nicht unser Plan gewesen sei, wurde die Bedienung auch noch pampig.
Und dann war das Essen auch nicht wirklich mehr als mittelmäßig (und der Hauptgang kalt, weil wir vorher noch die Suppen gegessen haben). Schade, denn die Location an sich war echt schön.
Tja, das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich KEIN Trinkgeld gegeben habe.
Freitag, 8. August 2008:
UNSER TAG!
Ausschlafen. Lange frühstücken. Dann in eine tolle Chocolaterie gefahren und leckeren Kuchen gegessen (Mohntorte) und fabelhafte Schokolade getrunken.
Dann ab auf die Seebrücke und Paaren beim Heiraten zugesehen - also nicht direkt beim Heiraten, aber beim rauskommen (also den ersten Schritten als Ehepaar).
Nochmal in die Unterkunft gefahren und uns umgezogen und dann wieder auf die Seebrücke zum Schlemmen. Es war göttlich, traumhaft, sensationell. Alle waren wirklich total nett und die Bankettleiterin kam extra zu uns um uns zu gratulieren und selbst unsere Bedienung vom letzten Jahr (die im Saal bei einer Hochzeitsfeier bediente) kam kurz vorbei um uns alles Gute zu wünschen.
Von unserem Tisch konnten wir den Sonnenuntergang sehen (zumindest wie sich der Himmel einfärbte, die Sonne war schon hinter den “Bergen”) und als es dunkel war haben wir sogar ein “Gratis-Feuerwerk” bekommen (was eigentlich zur Feier gehörte, aber das zuschauen kann man ja schlecht verbieten
).
Alles in allem ein gelungener Tag.
Samstag, 9. August 2009:
Da wir ja eigentlich so gerne auf dem Leuchtturm geheiratet hätten (das aber nicht geklappt hat, weil wir letztes Jahr viel zu spät/spontan waren), sind wir wenigstens wieder nach Kap Arkona gefahren um die Leuchttürme zu sehen (und den besten geräuscherten Aal zu essen, den ich auf Rügen gegessen habe - gut waren sie aber alle).
Leider konnten wir keine Fahrräder leihen, da der Verleih dicht gemacht hatte. Der Schatz entschied dann, dass eine Kutschfahrt toll wäre. Das muss Liebe sein, hat er doch eine Tierhaarallergie. Aber es ging ganz gut. Er hat gleich eine Allergietablette genommen und wir saßen auch ganz hinten.
Und Abends waren wir dann noch mal Fisch essen.
So zum Abschied!
Es war traumhaft! Aber leider viel zu kurz!
In Erinnerungen schwelgende Grüße
Sommerschwester
PS: Die drei Tage Berlin bekommen einen eigenen Eintrag.