Verfasst von: sommerschwester | Mai 21, 2008

Vor mir selbst versteckt…

Oh Gott, mir ist etwas wirklich peinliches und eigentlich auch lustiges passiert.

Ich habe in meiner Kommode unter vielen, vielen Shirts ein Buch gefunden. Ein Notizbuch mit noch vielen leeren Seiten. Außen schön mit Stoff eingebunden (so eine Art Vichy-Muster, oder wie das heißt). Als ich es aufschlug wusste ich sofort was es ist. Ich hatte angefangen eine Art Tagebuch zu führen zu dem Zeitpunkt als der Schatz und ich beschlossen haben auf Rügen standesamtlich zu heiraten. Eigentlich wollte ich dieses “Tagebuch” fortführen bis zu unserer kirchl. Hochzeit. Ich wollte darin vor allem all meine Gefühle und Gedanken niederschreiben und dies dem Schatz zur kirchl. Hochzeit schenken. Natürlich teile ich auch so meine Gedanken mit dem Schatz, ich verheimliche ihm nichts, aber manche Dinge muss man zu Papier bringen, um sich selbst immer wieder daran zu erinnern.

Tja und da ich Angst hatte das der Schatz es finden könnte, habe ich dort versteckt, wo der Schatz nie suchen würde… Ja und ich scheinbar auch nicht. Ich hatte es schlicht und ergreifend im ganzen Trubel des letzten halben Jahres vergessen und ich glaube nicht, dass ich manches nach so langer Zeit noch so gut in Worte fassen kann, wie es noch vor ein paar Monaten möglich gewesen wäre.

Ich werde es versuchen.

 

Womit mal wieder bewiesen wäre, dass ich einfach ein kleiner großer Schussel bin.

 

Liebe Grüße

von der schusseligen Sommerschwester

 


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