Verfasst von: sommerschwester | Juni 10, 2008

Spezies Fahrradfahrer

Ich liebe fahrradfahren. Zuweilen fröne ich selbst dieser angenehmen Art der Fortbewegung. Und mit was? Mit Genuss! Ja, das macht Spaß. Man kommt voran, kann die Landschaft genießen und am Ende des Tages kann man sich über die zurückgelegten Kilometer freuen. Phantastisch, oder?

Aber (was wäre dieser Anfang ohne ein ABER) ich gestehe, dass ich nicht alle Fahrradfahrer gleich gern habe. Nein, ganz im Gegenteil. Ein paar wenige sind mir – als Autofahrerin – ein ganz schöner Dorn im Auge.

Sie (also ein paar wenige Fahrradfahrer, aber beileibe nicht alle) schlängeln sich durch den dichten Verkehr, manchmal so nah an einem vorbei, dass man ihnen die Radlerhose vom Po reißen könnte. Sie (wieder verallgemeinert, aber nur ein paar wirklich meinend) fahren grundsätzlich auf der Straße (manchmal sogar genau in der Mitte – überholen unmöglich), selbst wenn der Fahrradweg paralles zur Fahrbahn verläuft (sich aber dann beschweren über die Straßen, wo Fahrradwege noch ein Fremdwort sind). Rote Ampeln sind nicht von Interesse und ob sie Vorfahrt haben oder nicht, interessiert nicht die Bohne – irgendwer bremst schon. Am allerliebsten sind mir aber diejenigen, die zu zweit gaaaaanz langsam nebeneinander herfahren und sich dabei genüsslich unterhalten. Wieso muss man beim Fahrradfahren Grundsatzdiskussionen führen?

Ihr seht schon, ich habe meinen lieben Kampf mit dieser Problematik. Aber gerade jetzt, wo das Wetter wieder so schön ist, holen viele Menschen ihren Drahtesel raus und verstopfen die Straßen. Bei einigen wäre es in der Tat besser, sie würden das Ding im Keller stehenlassen.

 

Liebe Grüße

von der von Fahrradfahrern genervten fahrradfahrenden Sommerschwester


Einen Kommentar hinterlassen

Ihre Antwort:

Kategorien