Manchmal weiß ich einfach nicht, was richtig oder falsch ist. Ich versuche mich in eine Sache hineinzuarbeiten, wäge das für und wider ab, versuche kritisch zu sein und unnachgiebig. Ich will neutral sein und keine Vorverurteilung machen, sondern erst eine Position beziehen, wenn ich das Gefühl habe sie vertreten zu können.
Aber was, wenn das nicht gelingt? Alle Aspekte durchleuchtet und doch zu keinem Ergebnis gekommen?! Zumindest zu keinen Ergebnis, was mich befriedigt. Da gibt es kein A ODER B, sondern was dazwischen oder am liebsten C. Da sitzt etwas tief drinnen, dass zweifelt. Zweifelt am eigenen Standpunkt, ohne es erklären zu können. Wer hat Recht? Wer tut das richtige? Schweigen geht nicht. Das fühlt sich auch falsch an – irgendwie.
Und warum ist man gleich ein “Feind”, wenn man kritisch ist?
Manchmal wäre ich gerne ein wirklich unpolitischer Mensch, dann würde ich mich nicht immer so bemühen “politisch korrekt” zu sein (gemessen an den eigenen – oft sehr hohen – Maßstäben).
Viele Grüße
von der (ver)zweifelnden Sommerschwester
























hallo sommerschwester,
nein. ich will die diskussion nicht hierher umleiten.
ich teile aber deine beobachtung.
ich weiss manchmal auch nicht was richtig oder falsch ist.
aber warum bemuehst du dich politisch korrekt zu sein ?
ich finde es immer wichtiger schlicht und einfach den eigenen punkt zu vertreten.
auch wenn der punkt gerade nicht politisch korrekt ist.
ich betrachte dich uebrigens nicht als feindin
herzliche gruesse,
der grenzgaenger
Von: grenzgaenge am Juli 2, 2008
um 7:23
Das ist wieder das alte Problem. Es gibt eben nicht nur schwarz und weiss. Sondern ganz viele Farben dazwischen.
Es wäre doch so schön einfach, wenn es für alles die eine und richtige Antwort gäbe…
Aber eben und weil stösst man dann halt auch immer wieder damit an.
Viele liebe Grüsse
Elke
Von: Schlafhut am Juli 3, 2008
um 9:14