Verfasst von: sommerschwester | Juli 22, 2008

Auf dem Weg zur Arbeit…

…ein Regenbogen… Direkt über meiner Arbeitsstätte. Ob das was zu bedeuten hat? ;)

Schön anzusehen wars auf jeden Fall.

 

Liebe sonnig Grüße

Sommerschwester


Antworten

  1. http://www.israel-information.net/glossar/GlossarA.htm

    “Bund des Regenbogens: Nach der Sintflut zwischen G-tt und der Menschheit geschlossener Bund, in dem sich G-tt verpflichtet, keine Sintflut mehr über die Menschheit zu bringen. Der Regenbogen ist das Zeichen dieses Bundes.”

    liebe gruesse, einen schoenen tag,
    der grenzgaenger

    ;-)

  2. Lieber Grenzgaenger,

    danke für diese Erklärung… :)

    Diese Symbolik war mir so nicht bekannt.

    Nun frage ich mich umso mehr, ob das eine Bedeutung hatte heute morgen oder einfach nur – wie so vieles auf der Welt/im Leben – ein schöner Zufall war.

    Liebe Grüße
    und den schönen Tag wünsche ich Dir auch
    Nadine

  3. nun, liebe nadine. ich weiss ja das ich anstrengend bin. aber in der juedischen religion gibt es keine zufaelle. die lehrmeinung sagt das alles teil von g”ttes grossem plan ist. interessante frage: sieht man das in anderen religionen auch so ?? ich habe keine ahnung.

  4. Nein, lieber Grenzgaenger, Du bist nicht anstrengend. Da braucht es schon mehr um mich aus der Ruhe zu bringen. ;)
    Allerdings weiß ich nicht, ob ich Dir mit einer “zufriedenstellenden” Antwort dienen kann. Das liegt zum einen daran, dass ich mich bisher nicht für dieser eher “theoretischen” Glaubensfragen – um es mal so zu nennen – begeistern konnte. Zum anderen liegt es aber auch daran, dass die evangelische Kirche in ihren Ansichten durchaus als liberal verstanden werden kann. Liberal bedeutet in diesem Fall aber auch, dass es dazu “viele Meinungen” gibt (was auch mit den verschiedenen “Strömungen” – lutherisch, reformiert, uniert und einiges an “Misch-Masch ;) -innerhalb der ev. Kirche zusammenhängen mag).

    Eine meiner besten Freundinnen ist Pfarrerin. Sie glaubt sehr wohl an Zufälle.

    Die ev. Kirche/Theologie hat mit Zufällen auch eher weniger Probleme, selbst wenn man eigentlich erwarten könnte, dass die Devise eher lautet: Alles folgt einem höheren Plan.
    Die mittelalterlichen Theologen z.B. glaubten sehr wohl an “Zufälle”. Sie sprachen sogar davon, dass die Schöpfung “zufällig” sei (wenn ich das nicht korrekt wiedergebe möge man mich bitte korrigieren – bin da nicht böse drüber). Nach ihrer Vorstellung ist es reiner Zufall, dass die Welt so ist wie sie ist. Außerdem glaubten sie, dass die Menschen das Bedürfnis haben gerade in Zeiten wachsender Gewalt und Armut die Zustände als zufällig (und damit sinnlos) zu verstehen.

    Wen manche (damit meine ich einige Religionssoziologen) heute von Vorsehung sprechen, dann meinen sie das nicht im Sinne von “Vorausschau” (”alles ist vorherbestimmt”) sondern sie verstehen darunter die göttliche Fürsorge für den Menschen. Gott ist da für die Menschen, welche Entscheidung sie auch treffen, welchen Weg sie auch entscheiden zu gehen.

    Lieber Grenzgaenger, hier erschöpft sich leider mein “Wissen” bezüglich des Umgangs der evangelischen Kirche/Theologie mit “Zufall”. Eigentlich wirklich spannend. Vielleicht sollte ich meine Freundin mal nach geeigneter Literatur fragen (denn mir ist wirklich keine bekannt) und das Thema noch mal anschneiden/aufgreifen/vertiefen.

    Ich persönlich glaube, dass die Frage nach Zufall oder nicht, nicht so einfach mit Ja oder Nein zu beantworten ist. Wenn ich auf mein Leben (das zwar noch nicht sooo lang ist, aber es reicht um zurückzuschauen) blicke kann ich in manchem – aber auch nicht in allem – viel sinnvolles entdecken. Es gibt Menschen, die würde ich als reinstes Geschenk betrachten. Ja, ich glaube daran, dass ich bestimmte “Erfahrungen” machen sollte, ich sollte bestimmte Menschen treffen und ich sollte auch bestimmte Fehler machen (die zwar allesamt nicht angenehm aber lehrreich waren).
    Aber letztendlich habe ICH alle Entscheidungen getroffen. Ich habe entschieden, welchen Weg ich gehen wollte, ob den einen oder den anderen. Ich habe entschieden, in wie weit ich Menschen an meinem Leben teilhaben lassen wollte, wie tief und vertraut eine Freundschaft wurde.
    Und auch die Fehler habe ich – manchmal sogar im Bewusstsein einen Fehler zu begehen – ganz alleine gemacht.
    Ja, ich vertraue darauf, dass Gott etwas sinnvolles mit meinem Leben vorhat. Vielleicht hat er auch einen Plan für mich. Er hat mir jedenfalls das Rüstzeug mitgegeben mein Leben zu gestalten und auch auf zufälliges oder zu-gefallenes zu reagieren.

    Liebe Grüße
    Nadine

    PS: Ich gestehe aber auch, dass es mir extrem schwer fällt an so etwas wie “Gottes großen Plan” zu glauben bzw. in der Form glaube ich nicht daran. Zu viel Grauen auf der Welt würde mir nur noch grausamer vorkommen als es ohnehin schon ist.


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