Verfasst von: Sommerschwester | Mai 20, 2014

Abschluss

Im Oktober 2009 habe ich das letzte Mal ein Lebenszeichen von mir gegeben… zumindest hier in Sommerschwesters Welt. Seitdem ist einiges passiert und ich habe gerade in letzter Zeit immer wieder das Gefühlt gehabt, dass ich auch hier „abschließen“ muss.

Als ich diesen Blog begann, wollte ich einfach nur ein bisschen schreiben. Ich bin nicht kreativ wie so manche andere Bloggerinnen und Blogger hier in der Hemisphäre. 😉 Meine Beiträge sind nie Grimme-Preisverdächtig gewesen und dennoch hatte ich immer Spaß… Bis es eben auch einmal keinen Spaß mehr machte, ich den Sinn nicht mehr gesehen habe  – aber vor allem, weil ich nicht wissen wollte, wie gut es machen geht. Es gab Zeiten in meinem Leben, da habe ich nur gesehen, wenn es anderen besser ging, wenn in ihrem Leben alles rund lief, wenn die Sonne schien.

Ich schreibe hier nicht, weil ich Mitleid will (mittlerweile erkenne ich, dass es hierfür nie einen Grund gab – erkannt habe ich das erst sehr viel später), ich bin keine Heldin und mein „Schicksal“ ist nicht ergreifender, als das von anderen.

Ich schreibe, wie schon oben erwähnt, um auch hier „abzuschließen“, eine Erklärung zu geben und vielleicht um weiter zu machen…. Stefan hat in letzter Zeit öfter gefragt, ob ich mal wieder was in Sommerschwesters Welt geschrieben habe… (mal sehen, ob es so kommt und wenn, ob alles beim alten bleibt oder alles neu und anders wird; oder somewhere in between).

Viele von Euch werden aus meinen kryptischen Beiträgen der Vergangenheit herausgelesen haben, dass Stefan und ich nur einen Wunsch hatten (zumindest einen grooooßen). Wir wollten Eltern werden. Direkt nach der kirchlichen Hochzeit ging es los und wir waren so euphorisch und so zuversichtlich. Wer geht auch schon mit negativen Gedanken an so eine Sache heran???

Na ja, wir haben geübt und geübt 😉 und es passierte nichts. Anfangs waren wir auch nicht wirklich besorgt. Meine Frauenärztin war sehr zuversichtlich und hat uns immer ermutigt (es kann halt ein bissel dauern wenn man jahrelang hormonell verhütet hat – und ganz sooo jung war ich auch nicht mehr – gut 31 ist nicht alt 😉 ). Im Dezember 2009 ist dann mein Großvater gestorben – ihr wisst wie krank er war.

So schlimm diese Zeit für mich gewesen ist, ich war mir so sicher, dass mein Opa mir bzw. uns unseren größten Wunsch erfüllen würde – so wie er es immer getan hatte. Ich war einfach davon überzeugt, dass seine neue Aufgabe darin bestand über unsere gesamte Familie – also auch uns – zu wachen. Ich bin mir immer noch sicher, dass er das tut. Jetzt mehr denn je.

Aber auch das konnte uns unseren großen Wunsch nicht erfüllen….

Ich fasse mal im Zeitraffer zusammen:

– Juli 2009: Start der „Operation „Family Expansion“

– Ende 2009: Beginn von verschiedenen „unterstützenden Maßnahmen“ (Temperatur messen, versch. Tees/Vitamine etc.)

– Sommer 2010: Beginn Untersuchungen von Stefan und mir (beim Urologen und meiner Gynäkologin)

– Frühjahr 2011: Entschluss nun „ernst zu machen“ und in Kinderwunschklinik zu gehen (In dieser Zeit machte sich bei uns wieder riesiger Optimismus breit. Ich war mir sooo sicher, dass das helfen würde).

– Sommer 2011: Diagnostik (Bauchspiegelung, Spermiogramme etc.)

– Frühherbst 2011: Es steht fest, dass eigentlich nichts einer spontanen Schwangerschaft entgegensteht.

Zu diesem Zeitpunkt war ich nicht mehr nur frustriert, nein, ich hatte (auch wenn sich das sehr dramatisch anhört) mit dem Leben abgeschlossen. Ich war nicht mehr in der Lage Freude zu empfinden und ich war vor allem nicht mehr in der Lage mich für andere zu freuen. Ich wurde neidisch und – viel schlimmer – missgünstig. Ich habe mich selbst nicht mehr erkannt und ich habe eine sch*** Angst vor mir bekommen. Kein schönes Gefühl wenn man erkennt bzw. erkennen muss, dass man dabei ist seine Freunde, seinen Partner und sich selbst zu verlieren.

– Im Herbst/Winter 2011/2012 haben wir es dann u.a. mit „Eisprung auslösen“ und Sex nach der Uhr versucht…

– Im Februar 2012 war dann die erste IUI (Insemination). Ein Schuss ein Treffer könnte man sagen. Wir waren überglücklich und haben damit nicht hinterm Berg gehalten (wir sind auch mit unserer Kinderwunschzeit sehr offen umgegangen).

In der neunten Woche wurde dann bei einer Routineuntersuchung festgestellt, dass das Herzchen nicht mehr schlägt. Am 29. April 2012 bin ich ins Krankenhaus. Danach habe ich mich gefühlt, als hätte man mir mein Herz rausgerissen.

Aber es war auch ein wenig Hoffnung vorhanden. Ich klammerte mich an den Gedanken, dass mein Körper weiß wie es geht und das es einen Grund gibt, warum E. nicht bleiben konnte (für mich hatte das Baby einen Namen – ich bin mir sicher, auch wenn wir das Geschlecht nicht kannten, dass E. passt).

Bis September mussten wir Pause machen. In der Zwischenzeit wurde festgestellt, dass ich eine MTHFR-Mutation habe (ich erspare Euch die Details). Fazit: Bei einer erneuten Schwangerschaft würde ich ab Beginn (bzw. ab Eisprung) ein niedermolekulares Heparinpräparat spritzen müssen. Diese Mutation könnte eventuell dafür verantwortlich sein, dass sich das Baby nicht weiterentwickelt hat (ob es tatsächlich auch so war wissen wir nicht).

Drei weitere IUIs schlugen, trotz bester Bedingungen, nicht an. Zwischenzeitlich wurde meine beste Freundin schwanger.

Anfang Dezember 2012 hatten wir ein langes Gespräch mit unserer tollen, wunderbaren Ärztin in der Klinik. Sie war wirklich unser Engel. Nie hat sie den Mut verloren. Sie hat uns nie gedrängt. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir nur eine Nummer sind und man mit uns Geld „scheffeln“ will.

Am Ende stand für uns fest, dass wir im Januar 2013 eine künstliche Befruchtung machen lassen würden. Unsere Ärztin bat an im Dezember, falls die Bedingungen gut wären, noch eine spontane IUI zu machen. Dies habe ich abgelehnt. Mein Kopf (weniger mein Körper; da ja medizinisch alles in Ordnung war, habe ich nur eine ganz geringe Dosis Hormonpräparate nehmen müssen; das fiel kaum auf) brauchte einfach eine Pause. Ich wollte einen Monat mal nicht „hoffen müssen“. Nein, ich wollte mir sicher sein, dass es eh nicht klappen würde. Das war eine wirkliche Entspannung. Stefan hat dies nicht verstanden und war ziemlich sauer. Das hat er mir auch nach dem Gespräch deutlich zu verstehen gegeben-

Am 28.12.20012 hatten wir einen erneuten Termin mit unserer Ärztin. Dies war der vermeintliche Beginn (wenn man nach meinen letzten Zyklen ging) des neuen Zyklus; u.a. sollte über die Medikation und den Ablauf gesprochen werden. Wir haben diesem Tag so entgegen gefiebert. Wir hatten neue Hoffnung geschöpft.

Im November 2012 war auch noch sehr plötzlich und unerwartet der Bruder meiner Mutter gestorben. Er hatte so sehr für uns gehofft, dass sich unser Wunsch erfüllt. Er selbst hätte sich auch über Familienzuwachs gefreut.

Zurück zum 28.12.2012: Am Ende sind wir aus der Klinik raus in der Gewissheit, dass eine künstliche Befruchtung nicht in Frage kommen würde.

Nach 3 1/2 Jahren, vielen Tränen, vielen Pillen, Spritzen, einer OP, viel enttäuschter Hoffnung und vielen dunklen Stunden bin ich im Dezember 2012 einfach so schwanger geworden.

Der voraussichtliche Entbindungstermin von E. wäre der 6.12.2012 gewesen. Ich bin mir sicher, dass mein Opa, mein Onkel und E. auf einer Wolke sitzen und uns unser Wunder geschickt haben.

Am 5.9.2013 kam unser Wunder auf die Welt. Ich bin sehr froh, dass ich vorher nicht wusste, was uns entgeht. Die 3 1/2 Jahre wären noch schlimmer gewesen.

Ich bin dankbar für dieses Wunder, ich bin dankbar für unsere Freunde. Sie haben uns ge- und ertragen in dieser langen Zeit. Manch andere wären getürmt… Wir waren keine guten Freunde in dieser Zeit – zumindest eine Weile.

Jonna Amélie ist nun bei uns auf der Erde. Und ich kann aus tiefstem Herzen sagen: Das war es wert!!!

Ich hoffe, dass Ihr nun vielleicht ein klein wenig nachvollziehen könnt, was dazu führte, dass Sommerschwesters Welt verwaist ist. Mir war es wichtig dies hier niederzuschreiben.

Befreite Grüße

Sommerschwester

 

EDIT: Ich will nur klarstellen, dass es mir nicht darum geht hier einen Contest zu bestreiten, wer mehr gelitten hat oder wer es schwerer hat… Ich weiß selbst, dass mein Leben wunderbar ist und ich viel Glück hatte und habe. Eine Zeit lang könnte ich das nicht bzw. nicht mehr erkennen.

Verfasst von: Sommerschwester | Oktober 12, 2009

Kürbis und Gorgonzola – passt das?

Lasst Euch gesagt sein: Das passt – hervorragend sogar!

 

Mensch, das war richtig köstlich.

Einfach ganz normale Kürbissuppe kochen und leckeren Blauschimmelkäse reinschmelzen… Ganz nach Gefühl und Gusto.

Manchmal macht Kochen eben doch Spaß. 🙂

 

Kürbis-Gorgonzola-Versuppte-Glückseelige Grüße 😉

Sommerschwester

Verfasst von: Sommerschwester | Oktober 12, 2009

Silvester

Wir schreiben heute den 12. Oktober 2009 und schon jetzt bekomme ich überall die Frage zu hören: „Was macht Ihr denn an Silvester?“

Mh… Ich weiß meist mittags nicht, was ich abends kochen soll… 😉 Wie soll ich denn dann jetzt schon wissen, was ich in über 2 1/2 Monaten mache??? 😉

 

Aber vielleicht sollte ich (sollten wir) mal ernsthaft darüber nachdenken! 🙂

Wir könnten ja Freunde einladen – in unsere neue, schöne, größere und hoffentlich fertige Wohnung. Na ja, das war nur so ein Gedanke. Wahrscheinlich endet es wieder damit, das wir nach Weihnachten ganz erschreckt feststellen, dass wir noch immer keinen Plan für Silvester haben. 😉

 

(noch) planlose Grüße

Sommerschwester

Verfasst von: Sommerschwester | Oktober 10, 2009

Krieger des Lichts

Einfach genial!

Denkt dran: Ihr werdet alle gebraucht!

Helle Grüße
Sommerschwester

Verfasst von: Sommerschwester | Oktober 9, 2009

Ich wünscht ich könnt das Wünschen lassen…

Kennt Ihr das? Da gibt es etwas, was Ihr unbedingt wollt… Also wirklich gaaaanz doll. Ihr könnt Euch auf nichts mehr richtig konzentrieren, seid mit Euren Gedanken immer bei „dieser einen Sache“. Und eigentlich könnt Ihr so richtig aktiv gar nichts tun, damit dieser Wunsch schneller in Erfüllung geht…

So geht es mir. Ich weiß, dass ich nicht so fixiert sein sollte und mich einfach nur freuen wollte, wenn der Wunsch dann einmal in Erfüllung gegangen ist.

Ich weiß das alles… Aber es ändert nichts. Ich kann das Wünschen nicht sein lassen.

 

Wünschende Grüße

Sommerschwester

Verfasst von: Sommerschwester | Oktober 9, 2009

Noch mehr Bilder – Koh Chang

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Der wohl süßeste Flughafen der mir jemals untergekommen ist… Trat Airport!

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Das Gepäckband 😉

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Der Blick auf unseren Bungalow.

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Wir haben fast jeden Mittag die Happy Hour am Strand genutzt. 😉 Sehr löckeeeeer…

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Wir haben ganz viel leckeren Fisch gegessen. Das war das Fisch-Buffet unseres Lieblingsrestaurants – das Friends Seafood

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Bestes Wetter auf unsere Insel…

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Der Klong Plu Wasserfall im inneren der Insel

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Wir wandeln durch Mangroven-Wälder

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Na, wer findet den Krebs?

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Das White-Prawn-Massaker…

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…und was davon übrig blieb!

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Eine kleine Insel vor Koh Chang – aufgenommen bei einer Bootstour

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Dort waren wir an unserem 2. (standesamtlichen) Hochzeitstag essen – sehr lecker (wie alles)

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Noch ein letztes Bild der wunderschönen Orchideen und dann hieß es Abschied nehmen.

Verfasst von: Sommerschwester | Oktober 9, 2009

Mehr Bilder – Kambodscha

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Eines der ersten Bilder aus der Hauptstadt Phnom Penh

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Geschäftiges Treiben – zum Straße überqueren aber doch etwas riskant. Ich dachte mir dann immer: Die werden bestimmt für ein paar jecke Touris wie uns bremsen… 😉

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Das Nationalmuseum

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Prunk und Protz (und nebenan schreckliche Armut)
Ein Teil des Königspalastes – das graue Gebäude (was da soooo gut hinpasst) ist ein Geschenk der Franzosen.

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Unsere Reiseleiterin erzählte uns, dass selbst die ärmsten der Armen ihre letzte Ziege verkaufen um dem Monarchen Geld zu spenden. Verkehrte Welt!

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In der Provinz Takeo

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Reisfelder (allerdings kann Kambodscha davon nicht leben, da sie kaum etwas – im Gegensatz zu Thailand – für den Export „übrig“ haben – vom hier angebauten Reis werden kaum die Kambodschaner satt) und ganz weit hinten am Horizont kann man Vietnam sehen.

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So lebt dort der größte Teil der Bevölkerung…

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Affen füttern in Angkor – Siem Reap

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Eine der wohl bekanntesten Tempelanlagen Kambodschas – Angkor Wat

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Da sind wir auch hoch… (für Menschen mit kurzen Beinen – wie mich – schon anstrengend)

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…und wurden mit dieser Aussicht belohnt.

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Ein Dorf am Tonle Sap – Fluss.

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Das schwimmende Dorf (also ein Teil davon) vom Tonle Sap.

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Sieht man, dass wir ein bisschen zu tief ins (Cocktail-)Glas geschaut haben???
Siem Reap ist sehr touristisch und verfügt über eine relativ große und durchaus attraktive Kneipen-, Restaurant- und Barszene.

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Für mich eindeutig die beeindruckenste Tempelruine – Ta Phrom. Hier erorbert sich die Natur ihr Territorium zurück.

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Verfasst von: Sommerschwester | Oktober 8, 2009

Flitterwochenbilder – Bangkok

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Ankunft in Thailand – etwas geschafft, nach einem langen Flug

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Unser internationales Frühstück – Sushi und Frenchtoast 😉

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Der prunkvolle Königspalast…

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Der „Recycling – Tempel“ – er ist verziert mit altem Porzellan…

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Abends in der Garküche – sehr sehr lecker und unglaublich günstig (wobei ich immer gut Trinkgeld gegeben habe – der Schatz nannte mich nur noch „meine Trinkgeldbeauftragte“ 😉 )

Verfasst von: Sommerschwester | Oktober 8, 2009

Licht und Schatten… – Teil 1 – Licht

Ich habe kurz nach unseren Flitterwochen einen Bericht geschrieben.

Die schönen Seiten unserer Flitterwochen….

 

 

 

Weiterlesen…

Verfasst von: Sommerschwester | Oktober 1, 2009

Tischrede

Ich werde immer etwas wehmütig wenn ich an unsere kirchliche Hochzeit denke. Über vier Monate ist dieser wundervolle Tag nun schon her und ich sehe mir immer wieder gerne die Bilder an.

Heute habe ich wieder an etwas ganz besonderes gedacht. An die kleine Tischrede unseres wunderbaren Freundes und Zeremonienmeisters Claus. Er hat sie uns für unser Fotoalbum und unsere Erinnerungskiste überlassen und ich würde sie gerne mit Euch teilen.

So schön und mir kommen jetzt die Tränchen – nachdem ich an der Hochzeit (welch Wunder) so „tapfer“ war. Na ja eigentlich hatte das nichst mit Tapferkeit zu tun – ich habe vor lauter Strahlen gar nicht weinen könne.

 

Schniefende Grüße

Sommerschwester

 

So und nun die Rede…

 

Liebes Brautpaar,

liebe Brauteltern, liebe Verwandtschaft der Braut und des Bräutigams,

sehr geehrte Freunde und Freundinnen,

der heutige Tag ist ein ganz besonderer Tag für Nadine und Stefan, der hoffentlich ihnen beiden, aber auch uns allen lange in Erinnerung bleibt, da wir Zeugen des Eingeständnisses einer großen und wunderbaren Liebe und des Ja-Sagens zueinander und zur Liebe sein durften. Ein kleines Stück der Zukunft fängt heute an, denn Nadine und Stefan haben einen neuen Erfahrungsraum betreten, der sie in immer wieder neue Lebensräume führen wird. Manche Räume mögen wunderschön sein und zum verweilen einladen, manch anderer Raum mag nur der Passage dienen, während andere Räume dunkel, unangenehm und unwirklich erscheinen, aber auch durchschritten werden müssen. Um im Labyrinth des Lebens und der verschiedenen Erfahrungsräume nicht verloren zu gehen, möchte ich euch daher einige gute Wünsche mit auf den Weg geben, sodass sie euch hoffentlich immer Glück und eine freie Reise durch die Lebensräume bringen werden:

Ich wünsche euch nicht, dass ihr vor verschlossenen Türen stehen müsst.

Ich wünsche euch nicht, dass Fenster vergittert und ungeöffnet bleiben,

sondern ich wünsche euch, dass die Zukunft Euch Türen öffnet, durch die ihr gehen könnt, zu Plätzen wo die Freude wohnt, zu Zielen, die euch heute noch fremd sind.

Offene Fenster sollen euch verbinden mit Drinnen und Draußen und der Tag soll euch so viel Leben, Licht und Wärme bringen, dass euch auch die Nacht zum Freund wird.

 

Liebe Brautpaar, liebe weitere Gäste heben sie mit mir das Glas und lassen sie uns auf das Brautpaar, das Leben und die Liebe anstoßen.

 

Mögen sich alle eure Wünsche erfüllen!

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